Statistik
Statistik beantwortet drei aufeinander aufbauende Fragen. Erstens: Was liegt in den Daten vor? Das sind Skalenniveaus, Häufigkeiten, Lage- und Streuungsmasse und die explorative Analyse. Zweitens: Wie verhalten sich Zufallsgrössen? Das sind Wahrscheinlichkeit, Verteilungen und der zentrale Grenzwertsatz, und sie liefern das Fundament, auf dem jeder Test steht. Drittens: Was folgt aus einer Stichprobe für die Grundgesamtheit? Das ist Inferenz, und darauf setzen Tests und Modelle auf.
Die Reihenfolge der Bereiche unten folgt genau diesem Weg. Wer eine konkrete Methode sucht, geht nicht über die Bereiche, sondern über Verfahren wählen: drei Entscheidungsbäume und eine Entscheidungstabelle führen von der Fragestellung und dem Skalenniveau der Zielgrösse direkt zur passenden Methodenseite.
Zwei Seitentypen kommen hier vor. Konzeptseiten erklären, was etwas bedeutet und wie man es liest. Methodenseiten führen eine Methode durch und lesen ihren Output vollständig, Wert für Wert, mit mehreren Szenarien und einem Ergebnissatz, wie er in einem Bericht stehen würde.
Bereiche
Grundlagen
Skalenniveaus, Häufigkeiten, Lage und Streuung, Korrelation und explorative Analyse.
Wahrscheinlichkeit
Kombinatorik, bedingte Wahrscheinlichkeit, Zufallsvariablen und Verteilungen.
Inferenz
Schätzen, Konfidenzintervalle, Testlogik, Effektstärken, Power und Resampling.
Tests
Entscheidungsbaum und die einzelnen Testverfahren für Mittelwerte, Häufigkeiten und Zusammenhänge.
Regression
Modellwahl nach Zielvariable, Schätzung, Diagnostik und Güte.
Überlebenszeit
Zensierung, Überlebensfunktion, Kaplan-Meier, Log-Rank-Test und Cox-Modell.
Multivariate Verfahren
Distanzmasse, Hauptkomponenten, Faktorenanalyse und Clustering.
Zeitreihen
Trend und Saison, Stationarität, Glättung und ARIMA-Modelle.
Übergreifende Fragen
Die Fragen zur Statistik prüfen nicht einzelne Methoden, sondern die Verbindungen und Verwechslungen zwischen ihnen.